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„24-Stunden von Wannweil“ finden im März 2010 nicht statt

Raimund Vollmer verlas am vergangenen Donnerstag zu Beginn der Sitzung des Wannweiler Bildertanz-Teams folgende Erklärung:
„Die für den 6. und 7. März terminierten „24 Stunden von Wannweil“ finden nicht statt. Raimund Vollmer teilte am Donnerstag dem Team um Hauptamtsleiter Volker Steinmaier mit, dass er sich nach außerordentlichen Belastungen der letzten Monate gezwungen sieht, sein Engagement vorerst drastisch herunterzufahren. Raimund Vollmer ist freier Journalist und Erfinder der Aktion BILDERTANZ, die das Projekt „24-Stunden von Wannweil“ multimedial begleitet.“

Das Wannweiler Bildertanz-Team wird sich in seiner nächsten Sitzung am 4. März 2010 mit der Frage beschäftigen, ob und wann es eine Fortsetzung dieser beliebten „Wannweiler Filmfestsspiele“ geben wird. Fest steht allerdings heute schon, dass die „24-Stunden von Wannweil“ in diesem Jahr nicht mehr veranstaltet werden können, zumal das Gemeindehaus in der dunklen Jahreszeit (Oktober bis Dezember 2010) bereits komplett ausgebucht ist.

01.02.2010, Volker Steinmaier


06. und 07.03.2010 Die 24 Stunden von Wannweil

Ortspezifischen Heimatfilm
Aufführung am 06.03.2010

Im Zentrum der inhaltlichen Aktivitäten steht die Entwicklung eines ortspezifischen Heimatfilms. Dieser Film soll einerseits die Geschichte des Ortes rekapitulieren, andererseits auch die Gegenwart wiedergeben. Der Film soll einen hohen Unterhaltungswert besitzen und zugleich ein Dokument der Zeitgeschichte sein, das über den Tag hinaus Bedeutung hat. Die Initiatoren wissen aus eigener Erfahrung, welch hohe Aufmerksamkeit Filme genießen, die 30, 40 oder 50 Jahre alt sind. Eine ähnliche Zukunft soll auch dem neuen Heimatfilm zukommen.

Bei der Entwicklung des Heimatfilms soll sehr stark mit Zeitzeugen zusammengearbeitet werden. “. Die Filme sollten schwäbisch kommentiert werden.

Der Heimatfilme sollte 2 x 45 Minuten umfassen und damit Spielfilmlänge haben. Er steht am Samstagabend im Zentrum des Abendprogramms

Bildertanz gründet EU (Echaz-Union): Ein Superprojekt
2.9.2008: Staatssekretär Dieter Hillebrand wird Schirmherr der Echaz-Union

Für November 2009 plant der BILDERTANZ in Zusammenarbeit mit den Gemeinden entlang der Echaz und deren Eisenbahnlinien eine Großveranstaltung: Echaz-24 - so der vorläufige Arbeitstitel. Schirmherr dieses 24-stündigen Filmspektakels nach dem Muster der 24 Stunden von Wannweil wird der CDU-Landtagsabgeordnete und Staatssekretär Dieter Hillebrand,

Bei einem Treffen am 2.9.2008 in den Räumen des Geschichts- und Heimatvereins Lichtenstein sagt der Politiker seine Unterstützung zu. Mitinitiator der Aktion Echaz-24 ist die Gemeinde Wannweil mit deren Bildertanzteam, vertreten durch Hauptamtsleiter Volker Steinmaier, den Dorfchronisten Walter Ott und Botho Walldorf. Kräftig unterstützt wird die Aktion ebenso von dem Heimat- und Geschichtsverein Lichtenstein, vertreten durch dessen Vorsitzende Werner Vöhringer und Günter Frick. Ihre Teilnahme zugesagt haben - zumindest mündlich - die Zahnradbahnfreunde Lichtenstein und Freunde des Bahnhofs Honau. Letztere wird es freuen, dass Botho Walldorf am 2.9. einen Kasten mit Dias rund um die Zahnradbahn dem Geschichtsverein Lichtenstein übergab. Die Dias werden momentan vom Bildertanz eingescannt, der sie zudem in einem neuen Film über die Zahnradbahn verwenden wird.


Veranstaltungsrückblick

Lichtspiele in Wannweiler Scheune
30. Mai 2008: HollyW.OTT in Wannweil

Wochenlang hatten Schreinermeister Walter Ott und seine Frau geschuftet, um die alte Scheune wieder auf Vordermann zu bringen. Nun ist Wannweil um eine Attraktion reicher: ein Lichtspielhaus mit zwei nebeneinander aufgehängten Leinwänden. Zur Eröffnung zeigte der BILDERTANZ am 30. Mai 2008 einen aktuellen Film über die hiesige Uhlandschule. Mit einer Tagessschau ging es weiter. Doch lesen Sie, was die Presse dazu schreibt:
http://62.111.66.178/detail/1005187

Filmfestspiele - Das Wunder von Wannweil bekommt eine Neuauflage. Filmtage im Mai und November geplant. Jugendliche Kameraleute werden noch gesucht
Wannweil in all seinen Facetten

WANNWEIL. Das Filmteam steht, die Themen ebenfalls, das Wunder von Wannweil kann weitergehen. Nach dem Erfolg der langen Filmnacht »24 Stunden von Wannweil« im vergangenen November soll nun ein neuer Film über die Echaz-Gemeinde gedreht werden. Am Mittwochabend trafen sich Filmenthusiasten im Wannweiler Rathaus zu einer ersten Besprechung.

Franz Kleeblatt, Raimund Vollmer, Herbert Krimmel und Dieter Ludäscher werden sich schon bald mit der Kamera auf die Pirsch begeben, um das heutige Leben in der Gemeinde in all seinen Facetten einzufangen. Großes Vorbild ist dabei der 1962 gedrehte Film »Das Wunder von Wannweil«. Im Schneideraum werden Franz Kleeblatt und Raimund Vollmer von Thorsten Weikert und Albert Mayer unterstützt. Was jetzt noch fehlt, sind jugendliche Filmemacher, die ihren Blick der Gemeinde per Kamera festhalten können. Interessenten gibt Franz Kleeblatt einen Film- und Fotografie-Kurs, und stellt ihnen eine Kamera zu Übungs- und Testzwecken zur Verfügung.

Erste Ergebnisse des filmischen Schaffens werden schon am 31. Mai in der Scheune von Walter Ott zu sehen sein. Zum Thema Echaz werden dort zwölf Stunden lang Filme gezeigt. Der zweite Teil der diesjährigen »24 Stunden von Wannweil« ist dann am 15. November in der Strickwarenfabrik Christian Hipp. Alles rund um die Eisenbahn wird dort über die Leinwand flimmern. Für 2009 und 2010 sind die Filmfestspiele dann wieder als 24-Stunden-Veranstaltungen geplant.

Themen, die sich lohnen, filmisch festgehalten zu werden, gibt es in Wannweil genug. Das reicht von Ortsveränderungen in den vergangenen Jahrzehnten bis zu Festivitäten in diesem Jahr, über die berichtet werden soll. Aber auch die Gemeindereform wollen die Filmemacher aufgreifen. Hier vor allem unter der Fragestellung, wie sich Wannweil seine Selbstständigkeit erhalten konnte. Eine Fundgrube ist ebenfalls der Bereich Industrie und Gewerbe. Da soll zum Beispiel das heute noch funktionierende Kraftwerk in der alten Spinnerei gezeigt werden. Vorbeischauen will das Team auch beim Schmid und beim Metzger.

Darüber hinaus soll es Anfang November eine kleine Veranstaltungsreihe »Wannweiler Gespräche« geben. Zeitzeugen berichten über ihre Erfahrungen in der russischen Kriegsgefangenschaft. Ideen gehen dem Team Bildertanz unter Leitung von Volker Steinmaier also so schnell nicht aus. Die Fortsetzungen sind gesichert.

GEA-Artikel vom 01.02.2008 (iwa)