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Sitzung des Gemeinderats vom 21. Dezember 2000

TOP 1 – Einbringung des Haushalts 2001

Gde.-Oberamtsrat Bock erläutert die Eckdaten des HH-Entwurfs für das HH-Jahr 2001, sowie die wichtigsten Veränderungen im Vergleich zum HH-Plan 2000.

Er weist darauf hin, dass der Verwaltungshaushalt ein Volumen von DM 14.633.800 aufweist, der Vermögenshaushalt ein Volumen von DM 5.039.700. Die Zuführungsrate an den Vermögenshaushalt beträgt erfreuliche 1,6588 Mio. DM. Der Schuldenstand beträgt zum 31.12.2000 – 1,279032 Mio. DM und der Stand der allgemeinen Rücklage DM 938.832.

Als Zeitplan zur Beratung der Haushaltssatzung 2001 ist folgendes vorgesehen:

Das Einreichen der Haushaltsanträge sollte bis Mittwoch, 17. Januar 2001 erfolgen; die Haushaltsplanberatung findet am Donnerstag, den 25. Januar 2001 statt und die Verabschiedung des Haushaltsplans am Donnerstag, den 15. Februar 2001.

Wichtigste Veränderungen auf der Einnahmenseite des Verwaltungshaushalts:

Bei den Holzerlösen wird der Ansatz von DM 100.000 im Jahr 2000 auf DM 43.000 im Jahr 2001 zurückgeführt. Der höhere Holzerlös im Jahr 2000 ist auf den Orkan Lothar zurückzuführen.

Schmerzlich sind DM 400.000 geplante Wenigereinnahmen bei der Gewerbesteuer, sowie DM 381.800 Wenigereinnahmen bei der Einkommensteuer aufgrund der Steuerreform. Die niedrigere Steuerkraft des Jahres 1999 erhöht dagegen die Schlüsselzuweisungen des Landes um DM 331.700 auf insgesamt 1,4888 Mio. DM.

Auf der Ausgabenseite des Verwaltungshaushaltes schlagen rund DM 170.000 für die Sanierung der alten Turnhalle, sowie DM 63.000 für die Beseitigung eines aufgetretenen Wasserschadens in der Uhlandhalle zu Buche.

Im Unterhaltungsbereich sind sowohl bei der Unterhaltung von Straßen die Mittel um DM 85.000 zurückgefallen, als bei der Unterhaltung von Kanal um DM 50.000 auf einen Betrag von DM 50.000. Dies hängt damit zusammen, dass im Jahr 2001 umfangreiche Kanalerneuerungs- und Straßensanierungsmaßnahmen im Vermögenshaushalt gebucht sind.

Bei der Holzaufbereitung fallen ebenfalls DM 90.000 weniger an. Hier mussten im vergangen Jahr aufgrund des Sturmes Lothar außerordentliche Holzfällarbeiten eingeplant werden.

Die Generalsanierung der Hausmeisterwohnung und des Hauswirtschaftsbereiches der Schule schlägt mit DM 295.000 Mehrausgaben zu Buche. Dafür reduziert sich die Finanzausgleichsumlage um DM 144.400 auf DM 1.403.700 und die Kreisumlage sinkt von 2,4 Mio. DM auf rund 2 Mio. DM.

Der Entwurf der Haushaltsplanes kann für interessierte Bürger gerne im Vorzimmer des Rathauses eingesehen werden.

TOP 2 – Bekanntgaben

  1. Lokale Agenda 21 – Gründungsversammlung von Arbeitskreisen –

    Die Vorsitzende führt aus, dass der Einladung zur Gründung von Arbeitskreisen im Rahmen der Lokalen Agenda 21 in Wannweil 20 interessierte Bürgerinnen und Bürger gefolgt seien.

    Man habe beschlossen, zwei Arbeitskreise zu bilden.

    Den Vorsitze des Arbeitskreises "Umwelt" habe Herr Skwirblies aus der Dorfstraße übernommen, der Vorsitz des Arbeitskreises "Verkehr" wird von Herrn Treutler geleitet.

    Die erste Sitzung des Arbeitskreises "Umwelt" ist für den 23. Januar 2001 um 19.00 Uhr vorgesehen, der Arbeitskreis "Verkehr" soll einen Tag später –am 24. Januar 2001 um 19.00 Uhr das erste Mal tagen.

    Die Vorsitzende lädt hiermit herzlich weitere interessierte Bürger und Bürgerinnen ein.

  2. Dankschreiben des Elternbeirats der Uhlandschule

Die Vorsitzende verweist auf ein Schreiben des Elternbeirats der Uhlandschule vom 11.12.2000, in dem sich dieser auch im Namen der Schüler und Schülerinnen beim Gemeinderat für die moderne und großzügige Ausstattung der Schule mit Computern bedankt.

 

TOP 3 – Verschiedenes, Wünsche und Anfragen

  1. Danksagung und Wünsche zu Weihnachten und für das Jahr 2001

    GR Herrmann bedankt sich im Namen des Gemeinderats bei der Bürgermeisterin Frau Rösch und der Verwaltung für die im vergangenen Jahr geleistete Arbeit. Er wünscht Frau Rösch und der Verwaltung ein schönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch ins neue Jahr. Für das bevorstehende Jahr 2001 wünscht er sich auch weiterhin eine gute Zusammenarbeit.

    Die Vorsitzende dankt im Anschluss daran dem Gemeinderat. Der Gemeinderat und die Verwaltung können nicht ohne Stolz auf ein arbeitsreiches Jahr zurückblicken. Es seien Dinge eingeleitet worden, die am Anfang des Jahres so noch nicht abzusehen waren. Sie verweist insbesondere auf den Wettbewerb zur Errichtung des Pflegeheims und der betreuten Wohnungen.

    Wenn der Gemeinderat und die Verwaltung mit dem Gemeindepflegehaus in diesem Tempo weiter vorankommen, könnte ein Spatenstich schon im Jahr 2002 erfolgen.

    Sie wünscht dem Gemeinderat erholsame Weihnachtsfeiertage und alles Gute, vor allem Gesundheit für das Jahr 2001. Auch den Vertretern der Presse, sowie den treuen Zuhörern wünscht sie erholsame und besinnliche Tage. 

  2. Parksituation vor dem Mehrfamilienhaus der Fa. Wüstenrot im Eiwiesenweg

    GR Bender teilt mit, dass aus der Bevölkerung bereits auf die unbefriedigende Parksituation in diesem Bereich hingewiesen wurde. Er bittet die Verwaltung, sich diesem Problem anzunehmen.

    Die Vorsitzende entgegnet, dass das Landratsamt Reutlingen bereits über die Parksituation informiert wurde. Die Sachbearbeiterin des Landratsamts wolle die Situation jedoch zunächst weiter beobachten.

  3. Bauvorhaben in der Schönblickstraße

GR Bender erkundigt sich, ob zwischenzeitlich ein Baugesuch eingegangen sei. Die Vorsitzende bejaht die Frage. Die Angrenzerbenachrichtigung werde derzeit durchgeführt; das Baugesuch werde in der Sitzung vom 18. Januar 2001 behandelt.

GR Bender gibt zu bedenken, dass viele Angrenzer in den nächsten Tagen im Urlaub sein können. Er möchte deshalb wissen, ob der Zeitraum von zwei Wochen, in denen die Angrenzer Gelegenheit hätten zum Bauvorhaben Stellung nehmen, nicht verlängert werden könne.

Die Vorsitzende erklärt, dass man dies bereits mit dem Landratsamt Reutlingen abgeklärt habe. Dies sei rechtlich nicht möglich, jedoch können die Angrenzer zunächst auch ohne Begründung Bedenken gegen das Bauvorhaben vorbringen. Sie hätten dann weitere drei Wochen Zeit, diese Bedenken im einzelnen zu begründen.

Nachdem keine weiteren Wortmeldungen mehr vorlagen, konnte die Vorsitzende um 18.40 Uhr die öffentliche Sitzung des Gemeinderats schließen.

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